Die Handknochen, (Ossa manus), unterteilt man in drei Gruppen:
1. Handwurzelknochen (Ossa carpi)
2. Mittelhandknochen (Ossa metacarpi)
3. Fingerknochen (Ossa digitorum manus)
Zu den Handwurzelknochen (Ossa carpi) zählen (daumenseitig beginnend nach außen):
Zu den körperfernen Handwurzelknochen zählen (daumenseitig beginnend nach außen):
Fingerseitig stellen die körperfernen Handwurzelknochen folgende hauptsächliche Verbindung her:
Die Fingerknochen unterscheiden sich in folgenden Knochen:
Erklärung
Um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, ist die Haut in verschiedenen Schichten aufgebaut. Diese feine "innere" Einteilung, bezeichnet man als mikroskopische Struktur. Aber auch schon mit dem bloßen Auge kann man Unterschiede erkennen. Diese äußere, makroskopische Struktur der Haut, wird z. B. an unseren Händen deutlich. Die Handinnenflächen, und auch die Fußsohlen, bestehen aus der unbehaarten Leistenhaut. Der übrige Körper ist mit der Felderhaut bedeckt. Die Felder sind oft auf den Handrücken gut zu erkennen. Sie entstehen durch die gruppenförmig zusammenstehenden bindegewebigen Anteile der Lederhaut. Diese Unterschiede sind genetisch festgelegt.
Ohne Falten hätten wir keinen Gesichtsausdruck.
Linien, Furchen und Falten bilden sich erst im Laufe des Lebens. Schon bei der Geburt entstehen Furchen und Linien, mit denen sich die Haut an die ausgeführten Bewegungen anpasst. Dieser Prozess geht ein Leben lang weiter. Im Bereich des Gesichts tragen die Linien und Falten sogar wesentlich zum Ausdruck bei. Da kennen wir Lachfalten und Sorgenfalten, wir rümpfen die Nase und kräuseln die Stirn. Später entstehen Falten auch als Folge der Hautalterung.
Dermatome sind für den Arzt eine diagnostische Hilfe.
Für den Arzt ist auch noch eine andere Unterscheidung wichtig. Nerven- und Gefäßbündel versorgen immer bestimmte Areale der Haut. Diese Bereiche, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind, werden Dermatome genannt. Viele Krankheiten breiten sich entlang der Dermatome der Haut aus, z. B. die Gürtelrose. Aus diesem Grund ist die Kenntnis der Dermatome eine große diagnostische Hilfe.
Die Haut unter dem Mikroskop.
Die Feinstruktur der Haut besteht aus verschiedenen Schichten und ist nur unter dem Mikroskop zu erkennen. In jeder Schicht befinden sich für sie typische Zellstrukturen, die entsprechende Funktionen erfüllen.
Die Schichten der Haut:
Von außen nach innen gesehen besteht die Haut, die auch Cutis genannt wird, aus folgenden Schichten:
Begrenzt wird die Haut durch die allgemeine Körperfaszie, die aus sehr festen Fasern, den sogenannten Kollagenfasern besteht.
Hautanhangsgebilde
Jede einzelne Hautschicht hat eine ihr eigene Struktur. In der nebenstehenden Grafik können Sie erkennen, dass in der Haut viele verschiedene Bestandteile versteckt sind.
Zu diesen Bestandteilen gehören nicht nur die Blutgefäße. Die Haut enthält auch Haare und ihre Wurzeln und verschiedene Drüsen. Außerdem werden zur Haut auch die Finger- und Fußnägel und die Kopfhaare gezählt. Diese "Bestandteile" nennen sich Hautanhangsgebilde.
Finger- und Zehennägel sind von der Oberhaut gebildete Hornplatten. Sie bieten der weichen Fingerbeere ein Widerlager und ermöglichen so eine feinere Tastempfindung. Daneben dienen sie dem Schutz der Fingerspitzen und dem Kratzen.
Aufbau des Nagels
Der sichtbare Teil des Nagels wird Nagelplatte genannt. Er ist durchsichtig. Seine zarte rosa Farbe hat er von den Blutkapillaren des Nagelbetts, die unter dem Nagel liegen und durch ihn hindurchscheinen. Obwohl die Nagelplatte eine recht kompakte und stabile Hornzellschicht ist, ist sie gut wasserdurchlässig. Man kann also auch durch die Nagelplatten hindurchschwitzen.
Daran anschließend liegt das Onychodermalband, der Bereich, wo der Nagel gerade noch vollständig fest mit dem Nagelbett verbunden ist.
Der weiße, wie ein Halbmond geformte, Bereich des Nagels wird Lunula oder Nagelmond (Möndchen) genannt. Er erscheint weiß, weil das normalerweise durchscheinende Nagelbett von der Nagelmatrix verdeckt ist.
Der Nagel liegt auf dem Nagelbett.
Der mit der Haut verankerte Bereich des Nagels wird Nagelwurzel genannt.
Die Nagelwurzel liegt in der Haut. Ebenso verlaufen die Seitenränder im Nagelfalz.
Die „Schutzschilder“ sind 0,5 bis 0,7 mm dick und bestehen aus etwa 100 bis 150 unregelmäßig übereinander angeordneten Hornschichten.
Das Nagelhäutchen, das auch Cuticula genannt wird, und die Nagelrandwälle schließen an den Seitenrändern des Nagels die Nagelplatte dicht ab.
Das Nagelhäutchen am freien, distalen Ende des Nagels wird auch als Hyponychium bezeichnet.
Wachstum des Nagels
Der Nagel wächst, weil sich die oberen Zellen der Nagelmatrix in verhornte Nagelzellen umwandeln. Dabei schiebt sich der Nagel vom Möndchen aus vorwärts bis zum freien Rand, der die Fingerkuppe überragt.
Aus der Nagelwurzel , dem “lebendigen" Teil der Nägel, wächst der sichtbare Nagel heraus.
Er besteht, ähnlich wie Haare, aus durch Keratin hartgewordenem Hautgewebe. Die Bildung des Nagels erfolgt durch das Nagelbett, und zwar vom „Möndchen“ aus.
Pro Tag wächst ein Nagel ungefähr 0,5 – 1 mm. Somit dauert die völlige Wiederherstellung eines Nagels etwa drei Monate. Fußnägel wachsen etwas langsamer als Fingernägel. Im Alter oder bei Durchblutungsstörungen ist das Nagelwachstum verlangsamt oder gänzlich eingestellt.
Form des Nagels
Die Form der Nagelplatte fällt von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus. Manchmal ist sie in der Längsrichtung eher flach konkav gebogen. Eine konvexe Krümmung ist jedoch die Regel.
Ebenso sind Unterschiede in Dicke und Größe der Nagelplatte der Regelfall.